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Zu weiteren aktuellen Themen siehe auch die Seite "Veranstaltungen"


Januar 2013: Das neue Buch erscheint: Johannes Grabmeier: "Kirchlicher Rechtsweg - vatikanische Sackgasse!" 

Kirchliches Rechtssystem in der römisch-katholischen Kirche endgültig gescheitert  dargestellt an einem konkreten Fall eines hierarchischen Rekurses von Regensburg bis Rom zur Mitwirkung der Laien in der Kirche

mit einem Vorwort von Bundesminister a.D. Dr. Heiner Geißler, 266 Seiten, ISBN 978-3-00-040423-8, 12 Euro, 2013. Animus-Verlag, Schierling. http://www.animus-verlag.de

Bestellungen: in jeder Buchhandlung oder über Verlag oder über LVR, durch Überweisung auf unser Konto.


Montag, 07.03.2011

Bischof Dr. G.L. Müller wird aufgefordert nicht weiter Kirchensteuergelder durch eine Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzip wegen eines von ihm bzw. der Diözese verlorenen Rechtsstreits wegen seiner unwahren Aussagen in einer Predigt zu vergeuden.


Pressemitteilung. Reaktionen und Hintergründe wurden hier zusammengestellt.



Montag, 17.01.2011: Information zum Offenen Brief zur Dialoginitiative der deutschen Bischöfe an Bischof Gerhard Ludwig Müller. Der Brief wurde zur Kenntnisnahme auch an alle anderen deutschen Bischöfe geschickt.

Offener Brief an den Bischof von Regensburg zum "Strukturierten Dialog" auch in der Diözese Regensburg zu dem die katholische deutsche Bischofskonferenz aufgerufen hat

Dialogoffensive von Erzbischof Dr. Zollitsch auch in Regensburg?

Die Laienverantwortung Regensburg greift die Dialoginitiative des Vorsitzenden der deutschen katholischen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Zollitsch, auf und hat dazu einen offenen Brief an Bischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller geschrieben. Kern des Briefes sind Überlegungen zu Voraussetzungen für das Gelingen eines solchen Dialogprozessen. Die Laienverantwortung will dazu beitragen, dass die Umsetzung auch in der Diözese Regensburg gelingt.

Bislang hat die Laienverantwortung Regensburg nämlich seitens der Regensburger Kirchenleitung zu einer Umsetzung in der Diözese noch nichts wirklich Konstruktives dazu wahrnehmen können. Bischof Müller lediglich hat in einem mittlerweile viel zitierten Interview etliche seiner Einschätzungen mit pointierten Sprache zum Ausdruck gebracht: "Unser Dialog ist kein Nachgeben gegenüber dem Druck der Straße, die sich blasphemisch für die Basis der Kirche ausgibt.", oder "Wenn wir uns als eine Wohlfühlorganisation mit mystischem Hintergrundgeraune anbiedern, der die gesellschaftliche Akzeptanz und der Einklang mit einem materialistischen Zeitgeist die oberste Maxime ist, dann haben wir Christus verraten." oder auch "Das Fundament der Kirche ist Christus und nicht die Wanderdüne wechselnder Meinungen."

Solche Formulierungen sind wenig geeignet, den notwendigen Dialog "mit besonders aktiven Personen in der Kirche" zu befruchten, um das von Erzbischof Zollitsch ausgegebene Ziel eine "pilgernde, dienende und hörende Kirche" zu erreichen. In dem Brief gehen wir daher - obgleich dies eigentlich notwendig wäre - nicht darauf ein, sondern erläutern die uns notwendig erscheinenden Schritte und Strukturen für einen solchen Dialog. Dazu gehören: Dialog auf Augenhöhe, Klärung der Strukturen und Rahmenbedingungen, Leitung durch unabhängige Moderatoren, Verpflichtung der Dialogpartner zur Verbindlichkeit von gemeinsamen Ergebnissen, kein Ausschluss von einseitig gesehenen "Tabuthemen", Analyse, warum bisherige Dialogprozesse wie das Regensburger Diözesanforum 1994-1996 zwar gute Ergebnisse, aber kaum nachhaltige Umsetzung erzielen konnten.

Nur dann, so Prof. Dr. Grabmeier im offenen Brief an Bischof Müller kann eine erneute Dialoginitiative gelingen. Dieser Dialog muss unter den genannten Bedingungen und mit entsprechender Vorbereitung auf allen Ebenen der Gemeinden, der Dekanate, der Diözese und unter Beteiligung aller Gruppen von Gläubigen geführt werden. Dann können auch die wichtigen Aspekte von Reformen in der Kirche hinsichtlich der Erneuerung in Christus und der Vertiefung des Glaubens und des Glaubenslebens, wie sie von Bischof Müller in seinem Brief am Christkönigsfest 2010 an die Gemeinden genannt wurden, erreicht werden.


Montag, 22.03.2010: Stellungnahme zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchsskandals durch Bischof Gerhard Ludwig Müller

"Das Maß ist mehr als voll" - so charakterisiert die Laienverantwortung Regensburg e.V. die Serie von Entgleisungen von Bischof Gerhard Ludwig Müller bei der Aufarbeitung der  sexuellen Missbrauchsskandale der r.k. Kirche in Deutschland und insbesondere im Bistum Regensburg.

Mag es noch sein, dass Müller gemeinsam mit seinen Amtskollegen die gleiche Uneinsichtigkeit zeigt, dass das nicht unabhängig von der strukturellen Gewalt ist, die sich in der dem römischen Kaiserreich nachempfundenen Hierarchiestruktur zeigt. Dass das nicht unabhängig mit der Überhöhung des Priesteramtes ist, das durch das Festhalten
am Zölibat sichtbar gemacht wird und daher von verstärkter Attraktivität für sexuell defizitäre Menschen. Dass das ganze auch noch gepaart ist mit dem vom Vatikan unter angedrohter Exkommunikation verordentem absoluten Stillschweigens aus den 1960er Jahren bis hinein in die 2000er Jahre, da man dort als wesentliches Opfer vor allem die Heilige Mutter Kirche ausgemacht hat, weniger aber die konkreten Opfer eines klerikalen Sexualstraftäters.

Bei der Bewältigung der Krise scheint Müller aber jegliches Maß zu verlieren. Verschwörungstheorien, Schuldzuweisungen, unpassende Vergleiche sind bei ihm an der Tagesordnung. Jegliche Korrekturmechanismen durch entsprechende Berater sind bei ihm offenbar durch die restriktiven Maßnahmen seit Anbeginn an ausgeschaltet.

Die römisch-katholische Kirche hat ein ernstes Problem. Die Kirche von Regensburg und ihr Bischof Gerhard Ludwig Müller haben ein Problem, Bischof Müller ist Teil dieses Problems. An ihm kann man die strukturellen Probleme der Kirche, die auch die Fälle sexuellen Missbrauchs begünstigen können, gut studieren. Seit seinem Amtsantritt 2002 hat er
einen Konflikt nach dem anderen vom Zaun gebrochen, einen Skandal nach dem anderen provoziert. Die Gläubigen im Bistum sind es leid. Die Auswahlkriterien des Vatikans für Bischofbesetzungen haben sich als ungeeignet erwiesen. Zur Lösung des Problems ist Mut und Neubeginn im wahrsten Sinne des Wortes notwendig, keine Kosmetik. Bischof Müller
sollte von sich aus Konsequenzen ziehen, der Vatikan ist dazu (noch?) nicht in der Lage!


Montag, 31.01.2007:
Stellungnahme zum Abschluss des von der Diözese  Regensburg angestrengten Gerichtsverfahren gegen Fritz Wallner vor dem Landgericht in Hamburg!

Dienstag, 16.01.2007: 
Stellungnahme zur Frage nach der Segensbitte als ökumenischen Fortschritt.
 
Die Vereinigung katholischer Gläubiger nach Canon 215 des Kirchenrechts, Laienverantwortung Regensburg e.V.  nimmt Stellung zur Anregung Bischof Müllers, dem Vorsitzender der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz, dass evangelische Gläubige bei der Eucharistiefeier beim Kommuniongang sich segnen lassen können und umgekehrt. Die Anregung entstand anlässlich einer Begegnung mit den evangelischen Bischöfen Friedrich und Weiß. Generalvikar Fuchs hatte in einem Schreiben an alle Pfarrer die Idee in der Diözese verbreitet.

Die ausführliche Erklärung mit vielen theologischen und kirchenrechtlichen Hintergrundinformationen stellt mehrere Punkte klar:

1. Für die meisten Gläubigen ist dieser Vorschlag kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt, da viele Betroffene insbesondere in konfessionsverbindenden Ehen, ihrem eigenen Gewissen folgend, zwar kirchenamtlich nicht erlaubt, aber bislang geduldete Praxis, die Einladung zum Abendmahlsempfang in evangelischen Gottesdienst angenommen haben, bzw. sich in katholischen Gottesdiensten die als vom Herrn selbst empfundene Einladung angenommen haben. Die angesprochene Aktion drängt daher Gewissensentscheidungen der Menschen auf breiter Front zurück! Die Gläubigen werden aufgerufen weiter an ihren Gewissensentscheidungen festzuhalten.

2. Die Aussage des Generalvikars, evangelischen Christen wäre grundsätzlich der Kommunionempfang in katholischen Eucharistiefeiern verwehrt, wird kirchenrechtlich widerlegt.

3. Gleichzeitig wird der Bischof an interpretierbare Öffnungsklauseln im Kirchenrecht erinnert sowie an ein Beispiel dazu von der südafrikanischen Bischofskonferenz. Falls er wirklich an ökumenischen Fortschritt interessiert ist, und das darf man annehmen, sonst wäre er doch nicht der Vorsitzende der Ökumenekommission, dann seien ihm diese Gedanken zur Weiterentwicklung ans Herz gelegt!

4. In diesem Zusammenhang werden auch die Hintergründe für den Kommunionempfang evangelischer Christen am Beispiel von Roger Schutz erläutert, dem der damalige Kardinal Ratzinger beim Requiem seines Vorgängers die Kommunion gereicht hat und eine entsprechende Stelle aus dem Rundschreiben "Ut unum sint" von Papst Johannes Paul II in Erinnerung gerufen. Die Priester werden aufgerufen wie bisher und wie damals Kardinal Ratzinger in solchen Fällen weiter auch evangelischen Christen die Kommunion zu reichen.

5. Schließlich ist zu bedauern, dass die evangelischen Bischöfe nicht stärker ihre eigene Theologie bei dieser Gelegenheit in den Vordergrund gerückt haben, an der sie gemäß Nachfrage der Laienverantwortung Regensburg selbstverständlich festhalten, nämlich dass Christus selbst der Einladende ist und daher alle Christen, auch die katholisch getauften, in evangelischen Gottesdiensten zum Herrenmahl eingeladen sind.

Hier die Stellungnahme zum Runterladen als PDF-Dokument.


Dienstag, 02.01.2007: Dokumentation des Interviews, das der Chefreporter des Bayerischen Rundfunks Ernest Lang mit Fritz Wallner führte. (Themen / Dokumente)

Sonntag, 17.12.2006:
Fritz Wallner mit  vielen Stimmen in die Kirchenverwaltung von Schierling gewählt! Dokumentation eines Informationsschreibens von F. Wallner und des Wahlaufrufs durch Schierlinger Bürger.

Dienstag, 15.11.2006:
Presseinformation von 15.11.2006 zum Jahrestag der Zerschlagung der Katholikenräte in der Diözese Regensburg

Freitag, 15.09.2006: Liste Medienecho vom Donnerstag, dem 13.09.

Donnerstag, 14.09.2006: Hat Papst Benedikt heute eine erste Antwort auf unseren Offenen Brief gegeben?

Aus seiner Ansprache zur Orgelweihe in Regensburg:

"ImPsalm 150 werden Hörner und Flöten, Harfen und Zithern,Zimbeln und Pauken genannt, all diese Instrumente sollen zum Lob desdreifaltigen Gottes beitragen. In einer Orgel müssen die vielenPfeifen und die Register eine Einheit bilden. Klemmt es hier oderdort, ist eine Pfeife verstimmt, dann ist dies zunächstvielleicht nur für ein geübtes Ohr vernehmbar. Sind mehrerePfeifen nicht mehr richtig gestimmt, gibt es Disharmonien, und eswird unerträglich. Auch die Pfeifen dieser Orgel sindTemperaturschwankungen und Ermüdungseinflüssen ausgesetzt.

Dasist ein Bild für unsere Gemeinschaft in der Kirche. Wie in derOrgel eine berufene Hand immer wieder die Disharmonien zumrechten Klang vereinen muss, so müssen wir auch in der Kirchein der Vielfalt der Gaben und der Charismen immer neu durch dieGemeinschaft des Glaubens den Einklang im Lob Gottes und in dergeschwisterlichen Liebe finden."



Mittwoch, 13.09.2006, Medienecho

  • ZDF: 14.09.2006: Auf Staatsbesuch in der Heimat, Reportage mitvielen Bilder und Stellungnahmen von der Mahnwache, u.a. von FritzWallner, Berthold Starzinger, Sigrid und Johannes Grabmeier.
  • Münchner Merkur, 13.09.2006: Papst schweigt zum Kirchenkrieg. Die Regensburger hoffen vergebens auf ein Machtwort.
  • Nürnberger Nachrichten, 13.09.2006:  Der Papst auf dem Islinger Feld, Feiern mit Glanz und Gloria,
  • Junge Welt, 12.09.2006: Zensur im Namen des Herrn Regensburg: Katholische Laien protestieren gegen »bischöflich-göttliche Diktatur«
  • taz, 12.09.2006: Diözese des Misstrauens
  • Deutsche Welle Radio: Berichterstattung nach Gespräch mit Fritz Wallner
  • N-TV, 12.09.2006: Stellungnahme von Pfarrer  Hegen,  Interview mit Prof. Grabmeier
  • Süddeutsche Zeitung, 12.09.2006: Gespaltenes Bistum Regensburg.
  • ZDF, 12.09.2006: Mittagsmagazin:Video, Streit um kirchliche Laienräte. Regensburg,das ist zum einen die Lieblingsstadt des Papstes, zum anderen aber istausgerechnet diese Diözese derzeit der Ort heftigster Streitigkeitenund zwar innerhalb der katholischen Kirche.
  • ZDF, 12.09.2006: Heute-Journal (mit Streaming-Video): Benedikt XVI.besucht Regensburg; Deutschland: Katholische Kirche in Not;
  • Phönix, 12.09.2006: Bericht von den Mahnwachen
  • New York Times: Berichterstattung nach Gespräch mit Fritz Wallner

Sonntag, 10.09.2006: Infostand auf dem Regensburger Neupfarrplatz
Überdie Ziele der Laienverantwortung Regensburg und den Brief an PapstBenedikt XVI. mit der Bitte "Benhttp://www.livepages.de/titlebar/fWizardTitle.do#edikt, hilf Regensburg" wurde von14:00-18:00 auf dem Regensburg Neupfarrplatz informiert.

UnsereAktion stieß auf großes Interesse der Passanten und breite Zustimmungmit gelegentlichem Widerspruch. Wir zitieren einige der Äußerung undweisen vorsorglich und grundsätzlich darauf hin, dass wir uns damit mitden Inhalten der Äußerung nicht automatisch identifizieren!

Z.B."In der Kirche klappt es deshalb so gut, weil dort Frauen und Laiennichts zu sagen haben."  Ein Vorschlag eines Passanten war eineVolksabstimmung über den Bischof durchzuführen. Weitere Zitate: "...hat den Bezug zu den Christen verloren", "herrisch, arrogant,unpersönlich". Ein Passant meinte, "er zieht den Kürzeren, auch wennBenedikt nicht hilft". Ganz generell vertrat eine Dame die Meinung:"Die Statistik (über Gläubigenzahlen etc.) wird immer genauer, aber sieirren sich immer mehr."


Samstag, 02.09.2006 und Samstag, 09.09.2006:
Jeweilsvor dem Hauptportal des Regensburger Doms fanden die angekündigtenMahnwachen statt. Mit Schautafeln wurde an die unrechtmäßigeZerschlagung der Laiengremien in der Diözese Regensburg durch denderzeitigen Bischof erinnert. Mit Liedern und Gebeten wurde derBeistand des Heiligen Geistes für die Diözese Regensburg erbeten. DasGebetsblatt vom 09.09.2006 zum Runterladen.

Donnerstag, 01.09.2006
Dienstag, 29.08.2006:
  • Radiotipp BR-2, Sonntag, 12:05: Altbayern/Schwaben"Benedetto bavarese" Wie Bayern dem Papst-Besuch entgegenfiebert. VonBirgit Fürst.
Montag, 28.08.2006:
Montag, 07.08.2006:
  • DieSeite  www.canon215-regensburg.de zeigt ab sofort direkt aufunsere Seite www.laienverantwortung-regensburg.de. Die bisherigeStartseite und alle bisherigen Inhalte von www.canon215-regensburg.definden Sie hier: canon215-regensburg.de
  • LaienverantwortungRegensburg schreibt einen offenen Brief an den Papst. Bitte IhreVorschläge zu Teilthemen und Textbausteinen dazu an den Vorsitzenden


Sonntag, 06.08.2006, Aktivitäten zum Papstbesuch:

Einladung zur Teilnahme an den Mahnwachen vor dem Hauptportal desRegensburger Doms jeweils
  • am Samstag, dem 02.09.2006 um 11:55 und
  • am Samstag,dem 09.09.2006 um 11:55.

Informationsstand des Fördervereins Laienverantwortung Regensburg

  • amSonntag, dem 10.09.2006 von 14:00 - 18:00 auf dem Neupfarrplatz inRegensburg. 



Mittwoch, 21.06.2006, Presseinformation:

Gründungeines Fördervereins und Planungen zum Papstbesuch (Download als PDF-Datei)

Laienverantwortungund Sendungsauftrag

Mitder großen Kundgebung am 26.11.2005 auf dem Domplatz und denneun Mahnwachen in der Zeit von Januar bis März haben dieMenschen in der Diözese Regensburg gezeigt, dass sie ihrereigenen Verantwortung für die Kirche als Gemeinschaft derGlaubenden wahrnehmen wollen und können. Dies ist insbesonderedann notwendig, wenn wie in Regensburg der derzeitige Bischof dieBeauftragung aller Gläubigen in Taufe und Firmung von Christusselbst, dem Herrn und Haupt der Kirche, in Verantwortung undApostolat auf seine spezielle Art umdeutet. Durch seine Dekrete zurZerschlagung der bisherigen bewährten Strukturen derLaienverantwortung in der Diözese zeigt er, dass er den Anteilaller Gläubigen am prophetischen Amt Jesu Christi, an ihrerköniglichen Priesterschaft und als ein geweihtes heiliges Volk,das damit Anteil am Sendungsauftrag der Kirche erhält, geringschätzt.


FördervereinLaienverantwortung Regensburg


Bereitsam Tag der letzten Mahnwache am 11.03.2006 hat sich deshalb einFörderverein "Laienverantwortung Regensburg"gegründet, dessen Zweck die Förderung und die Unterstützungder Laienverantwortung und des Laienapostolats in der DiözeseRegensburg ist. Zum Vorsitzenden wurde Prof. Dr. Johannes Grabmeieraus Deggendorf gewählt, sein Stellvertreter ist Florian Krausaus Regensburg - beide Mitglied im vom Bischof zu Unrecht aufgelöstenDiözesanrat. Auch dessen Vorsitzender Fritz Wallner hat sich demVerein angeschlossen.


Mitgliederversammlungund eigenverantwortliche Arbeit der Pfarrgemeinderäte


Amvergangenen Sonntag wurde in einer Mitgliederversammlung die aktuelleLage in der Diözese Regensburg nach der sogenannten "Reformder Laienräte" und vor dem Papstbesuch im Septemberdiskutiert. Die Mitglieder berichteten, dass sich vielePfarrgemeinderäte in ihrem Handeln nicht vom Geist und vomInhalt der neuen Statuten in ihrer bewährteneigenverantwortlichen Arbeit beeindrucken ließen. "Vielerortswird die Meinung vertreten, erst komme die Pfarrgemeinde und dannerst der Bischof in Regensburg, der aber im Alltagsleben nur eineuntergeordnete Rolle spielte" - so zusammenfassend Prof.Grabmeier. Insgesamt herrsche aber nach wie vor ein Klima derVerunsicherung bei den Ehrenamtlichen und eines der Angst bei denHauptamtlichen, auch wenn das derzeit durch die Vorfreude und dieVorbereitungen auf den Papstbesuch überdeckt würde.


Entzugder Kirchensteuergelder


Alsbesonders irritierend wird die Tatsache gesehen, dass jüngst derBischof in Regensburg seine einsame Entscheidung, die Gelder derDiözese Regensburg für das Zentralkomitee der DeutscheKatholiken zu streichen, weil ihm persönlich Äußerungendes Vorsitzenden Prof. Dr. H.-J. Meyer nicht gefallen haben, dadurchbegründete, dass man sich entscheiden müsse, "obman in die Hand hineinbeißt oder gefüttert werden will"und "dass man dann gleichzeitig wieder von den Bischöfenfinanziert wird". Abgesehen von dieser dem Bischofsamt nichtangemessenen Sprache, ist es erschreckend, wie wenig der Bischoferkennt, dass die Kirchensteuergelder, um die es hier geht, nicht dasEigentum der Bischöfe sind und schon gar nicht in ihrerVerfügung nach Gutdünken stehen, sondern dass es das Geldder Gläubigen ist, dass er lediglich treuhänderischübertragen bekommt und das den Kräften des Laienapostolatsgenau so zusteht wie den amtlichen Strukturen.


Aktionenzum Papstbesuch


ZumPapstbesuch wurden auch einige Aktionen besprochen und vorgeplant. Sowird es u.a. einen offenen Brief an den Papst geben und es sindwieder Mahnwachen und Gebet für die Diözese geplant.


Informationund Unterstützung


Überseine Aktivitäten und Grundlagen der Arbeit derLaienverantwortung mit Dokumenten und Links informiert derFörderverein auf seiner Internetseitewww.laienverantwortung-regensburg.de. Dort sind auch die Satzung undein Antrag zur Mitgliedschaft zu finden. Die Gläubigen sindaufgerufen, die Arbeit des Vereins zu unterstützen.


Kontakt:

Prof.Dr. Johannes Grabmeier,
Köckstr.1, 94469 Deggendorf,
Tel.0991-2979-584, 0171-550-3789,
Fax:0941-5992-17747,


Vollversammlung Laienverantwortung Regensburg
am Sonntag, dem 18.06.2006 um 17:00 im Schaffnerstüberl des Gasthauses Kneitinger (gegenüber Stadttheater Regensburg)

Vorgesehen Tagesordnung:

  1. Begrüßung, Besinnung,Protokoll, TO
  2. Bericht des Vorsitzenden (u.a.Status Eintragung, Gemeinnützigkeit)
  3. Aktueller Stand der Verfahren am Landgericht HH (Fritz Wallnerund J.Grabmeier) sowie die Appellationen an der Apostolischen Signatur(Paul Winkler, J. Grabmeier)
  4. PGR-Wahl, Situation im Bistum
  5. Arbeit des Diözesankomitees und Diözespastoralrats, ZdK
  6. Vorbereitung Papstbesuch: Schreiben an den Papst, sonstige Aktivitäten
  7. Verschiedenes, Wünsche, Anträge

Laienverantwortung Regensburg e.V.  |  info@laienverantwortung-regensburg.de